Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der bedürftige Menschen rund um die Uhr von Pflegepersonal betreut werden. Das Alter spielt in solch einem Heim keine Rolle. Hier können auch junge Menschen, die auf eine Betreuung angewiesen sind, leben. Meistens sind es aber ältere Menschen, die hier leben. Im Grunde kann man ein Altenheim mit solch einem Heim vergleichen. Auch in einem Pflegeheim sind die Bewohner auf die Hilfe anderer angewiesen. Aus diesem Grund sind immer Fachkräfte auf den jeweiligen Bereichen anwesend, die in unterschiedlichen Situationen adäquat reagieren können.

Hier werden die Bewohner entweder bei der Körperpflege unterstützt oder diese wird komplett von den Pflegekräften übernommen. Es kommt immer auf den Allgemeinzustand des Bewohners an und welche Pflegestufe er hat. In einem solchen Pflegeheim wohnen Personen, die entweder noch keine Eingruppierung durch den medizinischen Dienst haben oder bereits eingruppiert sind. Die Pflegegruppen reichen von Stufe 1 bis zur Stufe 3. Es gibt auch die Stufe 4, diese bekommen aber nur absolute Härtefälle.

Sie ist heute eher selten vertreten. Schwerstpflegefälle haben in der Regel Stufe 3. Sie sind es dann auch, die in einem Pflegeheim die intensivste Betreuung brauchen. Wichtig ist, dass in einem solchen Heim, die Bewohner im bestens versorgt werden. Aus diesem Grund werden oft sogenannte Bilanzierungsbögen geführt. Es soll immer ersichtlich sein, wie viel zum Beispiel ein Demenz Kranker gegessen oder getrunken hat. Ersichtlich zum einen für das Pflegepersonal, die nächste Schicht muss schließlich wissen, was in der vorhergegangenen gelaufen ist. Ersichtlich aber auch für Angehörige und Ärzte. Beide wollen die Bewohner im Pflegeheim gut versorgt wissen. Für all diese Aufgaben ist das Pflegepersonal zuständig. Es kümmert sich aber nicht nur um die körperlichen Bedürfnisse der Menschen, sondern ist oft auch Ansprechpartner bei Sorgen oder Kummer. Oft entsteht ein sehr inniges Verhältnis zu einzelnen Personen.